Klimaschutz-Aktivitäten-Archiv

nachfolgend bzw. auf den Sonderseiten (links klicken) finden sie eine Dokumentation der Klimaschutzaktivitäten in unserer Region:

Energiewendediskussion in der ehem. Landwirtschaftsschule

Mit gut 60 Teilnehmern recht gut besucht war die Diskussionsrunde des Altschülervereins der Landwirtschaftschule. Schwerpunkt waren die Kosten der Energiewende und der Beitrag der Landwirtschaft zum Wechsel.

Eine sehr gut vorbereitete und moderierte Veranstaltung. Herr Truchsess hat für die DEWEZET am Samstag einen Bericht geschrieben. In meiner der Vorbereitung zur Diskussion hab ich mich eingehender mit der Strompreislüge beschäftigt und mir ist noch einmal besonders deutlich geworden, was da derzeit für eine Gegenkampagne zum Nachteil der erneuerbaren Energien läuft. Für Interessierte empfehle ich:

http://umweltinstitut.org/energie--klima/allgemeines-energie--klima/strompreis-lugen-1048.html

und einen wirklich guten Bericht aus der ZEIT: http://www.zeit.de/2012/35/Gruene-Energie-Energiewende-Strompreisluege

 

Podiumsdiskussion: "Energiewende bezahlbar?" Aula Elisabeth-Selbert-Schule

Der Schülerverein der Lehranstalt für Agrarwirtschaft Hameln e.V. lädt zu einer Podiumsdiskussion am

Donnerstag,, 14. Februar 2013, um 19.30 Uhr

in der Aula der Elisabeth-Selbert-Schule,

Thibautstraße 11 in Hameln ein.

"Ist die Energiewende umsetzbar und für die Verbraucher bezahlbar?"

Teilnehmer:

- Institut für Solarenergieforschung (Prof. Dr. Rolf Brendel)

- Stadtwerke Weserbergland (Frau Treptow)

- Energiegenossenschaft Weserbergland (Rainer Sagawe)

- Biogasanlage Afferde (Friedrich Hake)

- BUND Hameln-Pymront (Ralf Hermes)

- Landvolk Weserbergland

Moderation Frank Kohlenberg, Bremke

Veranstaltungsinfo: Weltklimatag 2012

Hier weitergeleitet eine (externe) Info:

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, das Aktionsbündnis zum Weltklimatag hat für Samstag, den 1.12. in der Bäckerstraße eine Kundgebung und Infostände angemeldet. Es wäre schön, wenn viele teilnehmen. Es gibt auch ein "offenes Mikrofon", so dass Redebeiträge sehr erwünscht sind. Der angehängte Flyer kann beidseitig ausgedruckt und dann in der Mitte geschnitten werden. Bitte verbreitet ihn auch weiter und ladet ein.Freundlicher Gruß

Bernd Schlinkmann

Flyerdownload

Vorbereitungstreffen Weltklimatag

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter in der Umweltbewegung,

dieses Jahr findet die Weltklimakonferenz vom 26.11. bis 07.12.2012 in Katar statt.

"Auf der UN-Klimakonferenz in Durban wurde beschlossen, dass das Kyoto-Protokoll zunächst ab 1. Januar 2013 mit einer zweiten Verpflichtungsperiode verlängert werden soll, Reduktionsziele und Dauer der zweiten Verpflichtungsperiode sollen auf der 18. UN-Klimakonferenz in Katar Ende 2012 festgelegt werden." (wikipedia)

Tatsächlich ist z.B. der Ausstoß von Kohlendioxyd ungebremst (2010 und 2011 um 5% bzw. 3,2%).

Auch wenn wir durch die aktuelle Situation (Infragestellung der Energiewende, EEG-Diskussion oder MOX-Brennelemente) schon viele Aufgaben haben, sollten wir in diesem Jahr wieder eine gemeinsame Aktion am Weltklimatag (1.12.) durchführen, um den globalen Charakter unserer Bemühungen zu unterstreichen.

 

Zu einem Vorbereitungstreffen lade ich ein für

Montag, den 12. November

um 19:00 Uhr

ins Natur- und Umweltzentrum

Berliner Platz

Freundliche Grüße

Bernd Schlinkmann

P.S.: Da wir im Anti-Atom-Plenum Weserbergland noch nicht dazu beraten haben, lade ich persönlich zu diesem Treffen ein.

Rückblick: Weltklimatag 2009

Gerne erinnere ich mich an unsere Aktion zum Weltklimatag 2009. Als "blaue Welle" hatten wir damals auf mit Fiebertermometern unsere Botschaft über den Weihnachtsmarkt getragen. Infos zu der Aktion damals und die Rede von Bernd Schlinkmann als Video gibt es unter: http://hameln-pyrmont.bund.net/archiv/2009/

Dieses Jahr werde ich wohl nicht dabei sein können. Drücke aber die Daumen, dass es mit der Organisation einer Aktion klappt. (herral)

25. Oktober 2012

Plakat-Imagekampagne „Klimaschutz heißt mitmachen“

radio aktiv Bericht:
Landkreis Hameln-Pyrmont: Klimaschutz geht jeden etwas an. Um das Bewusstsein für die richtige Nutzung von Energie zu stärken, arbeiten die Klimaschutzagentur Weserbergland und die Weserbergland AG Hand in Hand: Die neue Imagekampagne „Klimaschutz heißt mitmachen“ soll die Öffentlichkeit für Umweltschutz und erneuerbare Energien sensibilisieren. Charlotte Quednau berichtet...

höre: radio aktiv

Die Plakate waren schon auf der Soltec zu sehen. Ein Klick aufs die Fotocollage vergrößtert diese.

Historie: Aktion Klimabotschafter des BUND 2006

Auf der Soltec im Jahre 2006 hatten wir als BUND versucht mit der Aktion "Klimabotschafter" das Thema Klimaschutz in die Öffentlichkeit zu bringen. Damals stellten sich einige "Prommis" aber auch viele normale Bürgerinnen und Bürger für die Sache vor die Kamera. Sie haben mit einen Beitrag dazu geleistet, dass das Thema Klimaschutz heute ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückte ist.

Kurzbericht 2. Hamelner Klimaschutzforum der Stadt Hameln

Am 16.10.2012 trafen sich in den Räumen der Stadtwerke Hameln gut 20 Personen zum 2. Klimaschutzforum. Es gab viele sehr interessante Sachstandsberichte mit anschaulichen Beispielen.

- Vortrag von Herrn Wilde mit einem sehr interessanten Projekt zur Umstellung der Straßenbeleuchtung in Hameln mit deutlichen finanziellen Einsparpotential

- Vortrag von Thomas Kuper zum Energiecheck

- Vortrag der Klimaschutzagentur "Mach Dein Haus fitt"

- Vortrag der Stadtwerke zum Blockheizkraftwerk in der Heinestraße

Es bewegt sich was. Die Veranstaltung ging von 18-20.15 Uhr. 

Am Ende hatte ich noch die Möglichkeit für "ProRad Hameln" unser ersten Überlegungen für eine Immagekampagne vorzustellen.

Vortrag BUND

Danke an die Stadt Hameln / Frau Tegtmeier für den Meinungsaustausch.

14. Oktober 2012

Mail von Rainer Sagawe an den BUND HM-PY:

Lieber BUND-Vorstand in Hameln,
mit den Stimmen der Mehrheitsgruppe aus CDU, Grünen und Unabhängigen und mit Unterstützung von Piraten/Linken hat der Hamelner Rat am 10.10.2012 ein "Klimaschutzgrundgesetz" für die Stadt Hameln  verabschiedet.
Der Maßnahmenkatalog des Klimabündnis, Mitarbeiterschulung, Erstellung eines jährlichen Energieberichtes, die Erstellung einer Prioritätenliste und der Verzicht  auf Tropenhölzer gehören zu den Beschlüssen. Das dies so beschlossen werden konnte, ist auch Ergebnis der jahrelangen Klimaschutzarbeit des BUND. Ohne diese Vorarbeiten, die das öffentliche Bewutsein schärften, wären diese Beschlüssenicht möglich gewesen. Herzlichen Dank an alle Klimaschutz-Mitstreiter.
Im Anhang findet Ihr den Text meiner Rede, mit der ich dieses Paket von 10 Anträgen im Rat begründete. Außerdem füge ich eine Kurzfassung der Anträge hinzu.
Mit besten solaren Grüßen

Rainer Sagawe

ehemaliger Klimapolitischer Sprecher des BUND
Ratsherr der Stadt Hameln
Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Redetext zur Ratssitzung

Zusammenfassung der Anträge

Termininfo: 2. Hamelner Klimaschutzform

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Klimaschützer, während hier im Land weiter darüber gestritten wird, wie viel die Energiewende kosten darf, schmelzen die Eismassen am Nordpol in einem dramatischen Ausmaß dahin. Klar ist: Wenn wir nichts tun, wird’s richtig teuer, für uns selbst, aber v.a. auch für die nachfolgenden Generationen. Die Kosten für die Umweltschäden, die Anpassung an den Klimawandel und die enormen Versicherungsleistungen infolge der klimabedingten Starkwetterereignisse sind nur schwer abzuschätzen.   

Aber es gibt auch positive Meldungen: In diesem Jahr wurde erstmals ¼ der gesamten Brutto-Stromerzeugung in Deutschland aus erneuerbare Energien erzeugt. Wer hätte das noch vor wenigen Jahren für möglich gehalten? Immer mehr Menschen identifizieren sich heute mit dem Thema Klimaschutz und sind bereit selbst etwas beizutragen.  In Hameln und im gesamten Landkreis arbeiten inzwischen viele Menschen daran, die Klimaschutzkonzepte umzusetzen, Beratungen durchzuführen, Kampagnen und Projekte mitzutragen.  Nicht immer ganz einfach für die Beteiligten und sicherlich auch nicht für alle sichtbar, was da so alles geschieht. Um sich hierüber auszutauschen veranstaltet die Stadt Hameln im Oktober 2012 wieder ein Klimaschutzforum, zu dem ich Sie ganz herzlich im Namen der Stadt Hameln und den Stadtwerken Hameln GmbH einladen möchte. 

2. Hamelner Klimaschutzforum

Termin: 16.10.2012 - um 18:00 Uhr

Ort: Energietreff der Stadtwerke 

Wichtige Hinweise:Nutzen Sie die Gelegenheit und stellen Ihr eigenes Klimaschutz-Projekt vor. Gern nehme ich Ihr Thema zum 20.September 2012 für das Programm entgegen. Für die Veranstaltungsplanung benötigen wir Ihre Anmeldung zur Teilnahme an der Veranstaltung bis spätestens zum 8.10.2012. Da die Programmpunkte derzeit noch nicht feststehen, verweise ich auf folgenden Link, wo das Programm in den nächsten Tagen einzusehen ist. 

http://www.hameln.de/wirtschaft/klima/aktuelles.htm 

Über Ihre Teilnahme würde ich mich sehr freuen!   Mit freundlichen Grüßen Stadt HamelnAbteilung Verwaltung und Friedhöfe, Christine Tegtmeier, Tel. 05151/202-1268, Email: tegtmeier@hameln.de

8. September 2012

Soltec 2912 - ein persönlicher Eindruck

Ich war am Freitag gegen 13.00 Uhr nur für gut eine Stunde auf unserer Solarmesse. Hier ein kurzer, subjektiver Eindruck:

Erste Irritation, der Zugang zum Messeingang war über den Haupteingang des Bürgergartens nicht möglich. Der gesamte Bürgergarten war für die Dauer der Messe gesperrt. Dass das Ärger gegen wird, stand für mich in diesem Moment fest. Außer dem Solteczelt gab es nur noch im Umfeld des Eingangsbereiches rund vier Außenstände. Der Rest des Bürgergartens war eigentlich frei, nun aber für die Bevölkerung nicht mehr zugänglich. Ungeschickt finde ich, so schafft mein keine Sympathien für die Messe bei der "allgemeinen" Bevölkerung. 

Im Kunstkreis (gute Idee) fand das fachliche Begleitprogramm statt. Die Resonanz am Freitag soll hier gut gewesen sein.

Die Messehalle selber hielt zumindest vom ersten Eindruck her keinen Vergleich mit den früheren Solarmessen statt. Die Anzahl der Aussteller, die tatsächlich noch aus Fachfirmen bestand, war sehr gering. Groß und gut war der Stand der Fa. Electroma. Stark vertreten war der "öffentlilche Raum" mit Stadt Hameln, Weserbergland AG, Stadtwerke und E.ON und die Klimaschutzagentur. Wir selber waren an dem Gemeinschaftsstand mit dem Thema Energiecheck des Umweltzentrums vertreten. Thomas Kuper stellte hier verschiedene umweltfreundliche Beleuchtungsmittel in einem Vergleich anschaulich da. So konnte man mehrere verschiedene LED oder Energiesparlampen vergleichen. Kernpunkt war natürlich das Angebot der verhaltensbezogenen Energiesparberatung im NUZ. Mehr dazu in den nachfolgenden Interviewfilm mit Bildimpressionen vom Messetag 2012.

Fazit: "Eine Soltec ohne Seele" - dieser Satz prägte meinen Eindruck von der "alten" Timpe-Soltec, der als Geschäftsmann das Solteckonzept am Ende ohne wirklich inhaltliche Identifikation mit dem Thema aber immerhin mit großer Außenwirkung organisierte. Allerdings ging es schon unter seiner Regie mit de Soltec bergab. Man kompensierte mit themenfremden Ausstellern. Der Wechsel des Veranstalters auch mit einem reduzierten öffentlichen Budget (der Landkreis was aus der Finanzierung ausgestiegen) war für mich eine gute Lösung. Gab es doch Hoffnung auf eine Soltec bei der vielleicht nicht nur der wirtschaftliche Betrieb für den Veranstalter, sondern auch die thematische Verbundenheit wiederbelebt wird. Ich fürchte, das ist gescheitert. Als BUND hatten wir uns schon vor einigen Jahren von der SOLTEC zurückgezogen. Für den neu belebten Soltec-Beirat war unsere Meinung nicht gefragt. Im April 2011 haben wir als Alternativkonzept das Energiewende- und Bürgerhaus im Hochzeitshaus Hameln vorgeschlagen. Für die Finanzierung dieser Idee regten wir die Verlagerung der Soltec-Förderung an. Ob diese Idee aber noch eine Chance hat, dürfte zweifelhaft sein. Mir jedenfalls graut vor dem anstehendem "Schwarze Peter Spiel" der Bilanzdiskussion. Das die Soltec so ist, wie sie jetzt ist hat viele Ursachen und nicht nur mit dem neuen Messeveranstalter einen "Schuldigen". Dieser Veranstalter wurde ausgesucht, betreut und beraten. Die Weserberglandnachrichten berichten, dass sich OB´in Lippmann bei der Eröffnungsveranstaltung vertreten ließ. Ein Grund wurde leider nicht genannt.

Schade ist es um die Organisationen und Aussteller, die die Soltec (und das Thema das dahintersteht) mit viel Kraft und Engagement unermüdlich unterstützt hatten. Und hier nenne ich noch einmal ausdrücklich unser Lokalradio, welches die vielen Stimmen der Soltec-Aussteller über den Äther sandte und das Thema so über viele Jahre an ein breites Publikum brachte. 

Klimaschutzgrundgesetzt der Stadt Hameln???

So bezeichnete der Grüne Ratsherr und Ausschussvorsitzende Rainer Sagawe dann die nachfolgenden Anträge zum Klimaschutz. Die Debatte darüber dauerte rund zwei Stunden und ich mag sie hier nicht in Einzelheiten wiedergeben. Beschämend war sie für das Thema und eine unwürdige Diskussion. Natürlich unterstützen wir als Umweltschutzverband den Grundtenor der Anträge. Aber was hier gut gewollt war, war schlecht gemacht und bot damit hinreichend Angriffsfläche für die Opposition. Die SPD nahm dieses dann auch auf und opponierte. Manchmal differenziert inhaltlich, manchmal auch nur aus Lust an der Opposition. Der FDP Vertreter glänzte mit seinem mittlerweile bekannten destruktiven Agieren. Die CDU hielt sich weitgehend zurück. Verwunderlich einige Aussagen der Verwaltung. Manche Ratsfrauen versuchten zu vermitteln. Letztendlich wurde abgestimmt und die Anträge mit leicht wechselnden Stimmenzahl und schwarz/grüner Mehrheit beschlossen. Gerne würde ich ausführlicher beschreiben, wer sich wie verhalten hat, aber es bringt ja nichts.  Letztendlich war der einstimmig beschlossene Antrag zum Tropenholzverzicht noch das greifbarste. Für die Tropenholzbänke in der Fußgängerzone ändert sich da aber nichts. Wir berichteten dazu ja schon.

14. August 2012

Kllimaschutzbilanz Hameln-Pyrmont

Interview "Nachgefragt" bei radio aktiv. Sendemitschnitt vom 12.08.2012.
Klimaschutzbilanz des ehemaligen BUND Sprecher. Aussagen zu Windkraft, Solarenergie, Terra Preta, Biogas und mehr sowie Aussagen zur Umsetzung der Klimaschutzkonzepte im Landkreis Hameln-Pyrmont.

29. Juni 2012

Zusammenfassung: "Klimaschutz-Grundgesetz"

Nachfolgend Text und Unterlagen von Rainer Sagawe zum Klimaschutz-Grundgesetz für die Stadt Hameln: 

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Anhang finden Sie auf 5 Seiten das "Klimaschutzgrundgesetz" für die Stadt Hameln. Dies ist die Umsetzung dessen, was im Gruppenvertrag von CDU, Grünen und Unabhängigen festgeschrieben wurde. Die Zusammenstellung beinhaltet nur den reinen Text der Anträge, die angefügte Begründung gilt für alle Anträge. Die drei Hintergrundpapiere des  Klimabündnis sind extra angefügt. Mit besten solaren Grüßen

Rainer Sagawe, Ratsherr Bündnis 90 / Die Grünen im Rat der Stadt Hameln

Anlage 1: Zusammenfassung Anträge

Anlage 2: 10 Klima Bündnis Bausteine

Anlage 3: Maßnahmenkatalog Klimabündnis

Anlage 4: Benchmark Flyer

Die DEWEZET berichtet in der heutigen Ausgabe zum Thema.

27. Juni 2012

Ungewöhnliche Klimaschutzaktion

 

Der Hamelner Markt berichtet heute von einer Aktion u.a. der BUND-Jugend. Besser nachzulesen unter: 

http://epaper.dewezet-media.de/dwzneu/hamelnermark/026/pdf/DWZNeu_HAMELNERMARK_026_003_003.pdf

26. Juni 2012

Kommentar: Kritik an Grünen-Ratsherrn Rainer Sagawe und das Klimaschutzpaket. Berechtigt?

Da hat Brigitte Niemeyer in der DEWEZET einen Artikel zusammengefügt, der Emotionen weckt. 

Aufgeführt wird zunächst die Kritik der Sozialdemokraten, deren Urteil über die umfangreichen Antragspapiere zum Klimaschutz in der Stadt Hameln vernichtend ausfällt. "Alter Wein in neuen Schläuchen". Kein gutes Haar lässt die SPD an den Anträgen und im folgenden wird Rainer Sagawe vom SPD-Fraktionschef Volker Brockmann massiv angegriffen.

Aber nicht nur die SPD, sondern auch die Verwaltung wird von vor Niemeyer angeführt: Die Anträge hätten offenbar Irritationen ausgelöst - gleich zwei Fachbereichsleiter hätten Klärungsbedarf angemeldet.

Zudem sei auch aus den Reihen von CDU, Grünen und Unabhängige hinter vorgehaltener Hand Kritik geübt worden. Eine für heute anberaumte Pressekonferenz zur Vorstellung der Anträge sein kurzfristig abgesagt worden. Zudem für mich nicht erklärlich. Alle Anträge sollen erst im September behandelt werden.

Alle gegen Sagawe? Geschickt arrangiert!

Der Artikel darf getrost als Muster dafür dienen, wie Aussagen zusammengestellt werden, die hier den Antragsverfasser in einem schlechten Licht stehen lassen.

Worum es geht? Nun, die Anträge kann man sich über eine Verlinkung von der SPD Homepage anschauen.

http://www.spd-hameln.de/aktuelles/nachrichten/2012/367062.php

Für diese Zusammenstellung sei der SPD gedankt. Hätte sie aber doch nur den Wortlaut ihrer Stellungnahme (ionsbesondere mit den persönlich abqualifizierenden Äußerungen gegen Rainer Sagawe) weggelassen. 

Bewertung: persönlichkeitsorientierte Kampagne, bei der es weniger um die Sache geht. Politik auf diesem Niveau schreckt ab. Die SPD tut sich keinen Gefallen, mit so destruktiver Kritik auf die Vorlagen zu reagieren. Wo ist das Konzept, die eigenen (besseren) Vorschläge der SPD? Beschädigt man nicht eher die auf Landesebene geplante rot-grüne Alternative zur Ablösung der derzeitigen Regierung? Meine Vorstellung von der SPD als kompetenten Partner sieht anderes aus. 

Leider ist diese Bewertung aber nur die eine Seite der Münze: Ungeschickt das Agieren von Rainer Sagawe aber auch der gesamten CDU-Grünen Gruppe. Die Anträge sind schwer lesbar, verzetteln sich und sind damit ein kommunikatives Desaster. Wenn man seinen "Gegnern" Steilvorlagen geben will, dann muss man es so machen. Da kann man dann den DEWEZET Bericht von Frau Niemeyer wieder verstehen, die auch die Rolle der Überbringerin unbequemer Nachrichten übernimmt.

Warum aber gibt es überhaupt Gegner? Hat sich nicht auch die SPD dem Klimaschutz verschrieben, hatte die DEWEZET nicht eine beispielhafte Klimaschutzserie verfasst? Müssten nicht alle zusammenstehen und bei diesem wichtigen Thema? Als Team zusammen die besten Lösungen suchen? Sich positiv ergänzen statt das trennende zu betonen? Ein frommer, blauäugiger Wunsch. Hameln zeigt sich von seiner schlechten Seite und alle haben verloren. Schade! (herral)

Einladung: Hameln verabschiedet Klimaschutz-Grundgesetz am 27.6.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

Global denken:  am 22.6.2012 beginnt RIO+20, die Weltkonferenz der Vereinten Nationen zur Nachhaltigkeit.

Lokal handeln: Am 27.6.2012, um 16 Uhr, Sitzungssaal Hochhaus, sollen im Ausschuss für Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimaschutz 10 konkrete Anträge zum Klimaschutzhandeln der Stadt Hameln verabschiedet werden. Damit wird eine Art Klimaschutz-Grundgesetz für die Stadt Hameln geschaffen.

Hameln ist zusammen mit 1.600 Kommunen Mitglied im Klimabündnis. Dessen Papiere bilden die Beschluss-Grundlage.Zuvor wird Dr. Dag Schulze vom Klimabündnis referieren, bekannt für kompetenten und lebendigen Vortrag. Eine Bürgerfragestunde gibt Gelegenheit für Fragen und Statements zur Sache. Alle Umweltfreunde sind herzlich aufgefordert, ihr Interesse am Klimaschutz in Hameln am 27.6.2012 zum Ausdruck zu bringen. Mit besten Wünschen für unser Raumschiff Erde

Rainer Sagawe, Weserbergland im Wandel - Transition Hameln

Kommentar: Zu wenig Substanz!

Die DEWEZET berichtete am Montag über das Akteursforum Klimaschutz und auch im Umweltausschuss wurde über die Umsetzung des Kommunalen Klimaschutzkonzeptes der Stadt Hameln beraten. Es gab viel Lob für die Veranstaltung und die Vorlage der Verwaltung. Peter Kurbjuweit von den Linken aber hatte dann doch einen entscheidenden kritischen Satz im Berichtspapier entdeckt: „Eine umfassende energetische Sanierung der kommunalen Gebäude und Liegenschaften ist aus Sicht der Zentralen Gebäudewirtschaft aus personellen und finanziellen Gründen derzeit nicht zu leisten. So lange die Prioritäten der Gebäudeinstandhaltung in der Reihenfolge Sicherheit, Substanzerhalt, Energieeffizienz abgearbeitet werden müssen, können weder regelmäßige Energieberichte erstellt, noch Prioritätenlisten für die energetische Sanierung erarbeitet werden. Auch der Aufbau eines kommunalen Energiemanagements ist zurzeit nicht möglich.“

Das Bilanzpapier der Verwaltung hätte einer viel kritischeren Betrachtung unterzogen werden müssen. Es überblendet nämlich die positiven Schilderungen der ehrenamtlichen Akteure die Bilanz der Stadtverwaltung. Nach 18 Monaten hatte die Verwaltung die ehrenamtlichen Akteure eingeladen. Man möchte auch zukünftig solche Foren machen. Eine Arbeitsstruktur dazu war aber nicht erkennbar. Mein persönliches Fazit: Es gibt engagierte Bürger, die viel tun. Es gibt eine Verwaltung die auch etwas tut, dieses etwas ist aber viel zu wenig und kratzt im Vergleich mit anderen Themen nur die Oberfläche des Klimaschutzproblems und des eigentlich erforderlichen Handlungszwanges. Das zarte Pflänzchen Klimaschutz ist jetzt doch schon einige Jahre alt. Leider ist es bei weiten nicht so gut gewachsen, wie man es sich wünschen müsste. Schein und sein liegen noch viel zu weit auseinander. Das blöde ist nur - sagt man so etwas, so tritt man den Akteuren in der Stadtverwaltung (Frau Tegtmeier/Herrn Wilde) auf die Füße, die sich anerkanntermaßen redlich bemühen. Die Bremser sitzen an der Spitze der Verwaltung und der dort nur verbal vorhandenen Erkenntnis mit Schaufensterreden vor dem Soltecpublikum. 

25. Februar 2012

BUND-kritischer Leserbrief in der DEWEZET vom 25.02.2012

Zur Info:

22. Februar 2012

Akteursforum Klimaschutz der Stadt Hameln

Es is noch allet jutjegange,

jahreszeitlich bedingt, zeigten sich heute alle Referenten rheinisch frohsinnig und gut gelaunt, Aschermittwoch is ja erst morjen und erstellten dem erlauchten Publikum eine positive Bilanz der Klimaschutzaktivitäten der Stadt Hameln, die bekanntlich nicht im Rheinland, sondern in Weserbergland liegt. Demnach entwickelt sich das verschlafene Städtchen zur "Radlerstadt des Nordens", einfach weil die Infrastruktur in Sachen Radbahn mehr als bestens ist, meint selbstbewußt der Fachbereichsleiter Umwelt und technische Dienste, Ralf Wilde. Nun gut, den einen oder anderen margianalen Mangel gibt es noch, fast schon Kamellen von gestern.   Frau Treptow überzieht wie gewohnt ihre Redezeit (ach, die Frauen und ihr geliebter Redefluss), weiß aber Gutes zu verkünden: Hameln soll bereits bis 2015 einen Anteil von 50% seines Energiehungers aus Erneuerbaren Energien beziehen. Schwer nachzuvollziehen für einen Außenstehenden, warum sich schwere Investments der Stadtwerke Hameln jedoch nur in anderen Bundesländern oder Landkreisen als Beteiligung vollziehen. Nun, man hat's ja hier nicht so mit dem "Spargel an hölzernen Hackschnitzeln". Herr Timm und das Team der Klimaschutzagentur Weserbergland helfen beratend die Häuser des Landkreises fit zu machen. Beratungsaktionen zur Gebäudesanierung haben einen Anfang genommen über die Gemeinde Emmerthal, beginnen derzeit in Coppenbrügge und nehmen vorraussichtlich ab Mai, ziehend durch "das Ostertore vom Coppen herab" nach Hameln ein. Gut so und weiter so!  

Wirklich spannend heute abend: die Selbstdarstellung von Klimaschutzakteuren aus Leidenschaft: Der BUND Hameln-Pyrmont ( http://www.bund-hameln.net/) bietet durch den Energieberater Thomas Kuper im NUZ Beistand für einkommensschwache Verbraucher an. In persönlichen Gesprächen und Analysen und Vor-Ort-Beratungen, bietet er Hilfestellung an, den Kostenfaktor Energieverbrauch in den Griff zu bekommen.   Beindruckend ein Plädoyer von Herrn Zeißig(?) vom Solarförderverein Hameln-Weserbergland e.V., http://www.solarverein-hameln.de , für die verstärkte Nutzung solarthermischer Nutzung zur Warmwasser-Bereitung und solarthermischer Heizungsunterstützung als besonders effektive Maßnahme, die Kraft der Sonne gegen fossilen Energieträgerverbrauch auszuspielen - selbstgebastelt. (Dieser Beitrag hat aus persönlicher Überzeugung als Solarthermie-Fan meine besondere Unterstützung!)   Schüler des Schiller-Gymnasiums haben mit finanzieller Unterstützung der Stadtwerke Hameln und federführender Lehrer das Dach ihrer Turnhalle zum Kraftwerk gemacht und sie wissen, ihr Engagement überzeugend in Zahlen darzustellen und zu vermitteln.   Herr Hesse von der Weserbergland AG ( http://www.weserberglandag.de/) zeichnet mittels der Wunder der Statistik ein gutes Bild der Region in Sachen Nutzung regenerativer Energien, geißelt dabei die überwiegend, umweltschädliche Nutzung von Kaminöfen durch ihre Betreiber. Vortrags-Anregegung für die Stadtwerke, bzw. die Weserbergland-AG: Kaminöfen effizient und umweltschonend befeuern! Nachilfe im Energieforum der Stadtwerke am 16.9.2012,18.30 Uhr, Eintritt kostenlos, Feuerholz mitbringen!.   Letzlich heute abend eine erste Bilanz der Energie-Genossenschaft-Weserbergland (http://www.engewe.de/) durch Rainer Sagawe für das vergangene Jahr und ein sehr knappes Statement, sich künftig überwiegend der Windenergie investigativ zu widmen. Sehr gut so.  

Es is immer noch allet jutjegange, den Klimawandel lasse mer her net rin. Positiv denken und handeln, auch wenn's schwerfällt und das natürlich im Weserbergland.   Helau!    (HülTho)

radio aktiv Meldung zum Akteursforum Klimaschutz:

Denkmalschutz kontra Klimaschutz?

Es gibt in Hameln einen kleinen Verein, dem ich auch beigetreten bin. Der Verein "Regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V." beschäftigt sich mit unserer Region und ich empfehle einmal einen Besuch der Webseite, die ich sehr gut finde.

Der letzte Rundbrief des Vereins aber hatte Konfliktstoff. Beschrieb er doch wie ich finde sehr polarisierend das Konflitkfeld Denkmalschutz und Klimaschutz in unserer Stadt. Es gab danach einen Schriftverkehr mit der Einschätzung aus BUND-Sicht und auch die Klimaschutzagentrur Weserbergland verfasste ein Papier aus ihrer Sicht.

Hier zwei Schreiben als Informationsgrundlage für eine Diskussion, die in jeder Stadt geführt werden muss.

a) Rundbrief 7 - Eine neue Haut aus Styropor für unsere Häuser?

b) Klimaschutzagentur - Energieeffizienz und Denkmalschutz - ein Widerspruch?

Persönlich bin ich auf der Seite der Klimaschutzagentur. Finde es aber wichtig, dass wir uns auch mit den Befürchtungen des Denkmalschutzes auseinandersetzen. Überall kann man schließlich auch viel falsch machen. (herral)

11. Februar 2012

Mahnwache und Klimaschwindelpapier

Am Samstag, 11.02.2012 versammelten sich letztendlich doch 55 Menschen zu einer Mahnwache auf dem Pferdemarkt um an das Atomunglück in Fukushima zu erinnern. Bernd Schlinkmann hielt für das Anti-Atom-Plenum, welches die Veranstaltung organisiert hatte, eine Rede. Ich hatte die Möglichkeit am offenen Mikrophon die Inhalte meines "Klimaschwindelpapieres" vorzutragen.

Nachfolgend ein Video mit Bildern von der Mahnwache. Dazu als Redebeitrag das Ankündigungsinterview mit Bernd Schlinkmann mit unserem Lokalradio.

Bitte lesen: Klimaschwindelpapier des BUND Hameln-Pymront


10. Februar 2012

Bildimpressionen vom 4. Energiesparforum in Hessisch Oldendorf

Eine Zusammenstellung von KupTho vom Natur- und Umweltschutzzentrum Hameln:

4. Februar 2012

Und die Erde ist eine Scheibe!

Unfassbar, was sich da beim e.on Kernkraftgespräch am Donnerstag abgespielt haben muss. Ich habe gerade den radio aktiv Bericht dazu gehört (Mitschnitt siehe unten) und bin immer noch fassungslos. Das sich E.on mit seinen Lobbygesprächen für wirklich nichts mehr zu schade ist, das überrascht nicht.

2011 hatte e.on den Diplommeterologe Dieter Walch (Wetterbericht Heute Journal) zu Gast. Dieser beschrieb die Auswirkungen des Klimawandels und warb für eine noch längere Laufzeit der Kernkraftwerke. Für die Erderwärmung sei vor allem der Mensch verantwortlich! Zumindest das aber, wurde noch eingeräumt.

Mit dem Klimaskeptiker Ewert als Referenten wurde jetzt versucht, amerikanische Verdummungsstrategieen auch in Deutschland hoffähig zu machen. "Also im Augenblick gibt es überhaupt keinen Klimawandel...". Der vom Menschen gemachte CO 2 Ausstoß habe gar kein Auswirkungen auf das Klima...

Wirklich erschrocken bin ich aber über den letzten Satz des Berichtes, über die fehlende Reaktion im Publikum.

Die auserwählten Honorationen aus Hameln-Pyrmont, die der Einladung des Kraftwerkbetreibers gefolgt sind, müssen sich jetzt äußern: Aktzeptieren Sie, was Sie dort gehört haben oder distanzieren sie sich?

Wer schweigt stimmt zu!

Wer war dort, wer kann berichten?

Lesenswert auch der DEWEZET-Bericht zur Veranstaltung: "Warum sich die ganze Welt gegen Klimaforscher verschworen habe". Der/die Verfasser/in relativert sehr gut die Aussagen! Nachzulesen www.dewezet.de/portal/startseite_Warum-sich-die-ganze-Welt-gegen-Klimaforscher-verschworen-ha-_arid,400715.html

Hintergrundinfos zum Referenten und zur Klimaskeptikerlage:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/klimaskeptiker-wir-brauchen-keine-klimaforscher-1.6518

Zeit online: Die Gehilfen des Zweifels

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/

http://michaelsclimate.wordpress.com/?s=eike

de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_und_Energie

28. Januar 2012

Achtung: Sa. und So. Energiesparforum in Hess. Oldendorf!

Hier die Anzeige in der DEWEZET vom 21.01.2012. Zum Vergrößern einfach draufklicken. Auch der BUND ist gemeinsam mit der Energiegenossenschaft Weserbergland mit einem Infostand auf der kleinen lokalen Messe in Hess. Oldendorf vertretern. Pressebericht der DEWEZET online unter: www.dewezet.de/portal/startseite_Sind-die-Heizkosten-kuenftig-noch-zu-bezahlen-_arid,396228.html

Besuchen Sie uns doch einmal.

Bericht: Konferenz der Tiere und weitere Infos

von Thomas Kuper aus dem Umweltzentrum Hameln zum

a) Verlauf des Kinotages und

b) dem weiteren Veranstaltungsangebot der Energiespartage in Hessisch Oldendorf.

Bericht Thomas Kuper

16. Januar 2012

DEWEZET-Bericht:

Die DEWEZET berichtete am 16.01.2011 ausführlich über unsere Strategietreffen.

Nachzulesen unter: www.dewezet.de/portal/lokales/aktuell-vor-ort/hameln_Anfangs-wurden-die-Umweltschuetzer-noch-belaechelt-_arid,395297.html

1. Januar 2012

Neujahrsgespräch: Nachgefragt - der Landrat bei radio aktiv

Sendemittschnitt vom 01.01.2012. Der Landrat Rüdiger Butte im radio aktiv Interview mit Susanne Gerland.

Hier ein Ausschnitt zum Thema Klimaschutz/Energie:

MP3 - 6,5 Minuten - Landrat zum Thmea Energie HM-PY

Das vollständige Interview finden sie unter:

www.youtube.com/watch

Verheizen wir unser Klima?

Hier mal ein Linktipp:

Auf dem 14. Kolloquium der Fa. Phöenix Contact referierte Prof. Dr. Mojib Lativ zum Thema Klimaschutz in Lemgo. Dieser Vortrag wurde als Videoaufzeichung ins Internet gestellt.

Siehe: www.phoenixcontact.de/unternehmen/70622_70625.htm

Prof. Latif hat dem BUND Lemgo die Grafiken aus seinem Vortrag zur weiteren Nutzung zur Verfügung gestellt. Die ca. 3 MB-Datei kann man sehr gut im Schulunterricht / für sonstige Informationszwecke einsetzten. Zudem sind es aktuelle Dokumente zum Thema Klimaschutz. Anforderung einfach über kontakt@bund-lemgo.de

Für mich stellt sich die Frage: Wann kommt Herr Latif wieder mal zu uns? 2007 (!) war er auf Einladung des Hamelner Forums in Hameln. Damals begleitete die KVG aber auch unser BUND den Vortrag und wurde mit einen hochinteressanten Vortrag belohnt.

26. Oktober 2011

Rückblick auf sechs Jahre erfolgreiche Klilmaschutzarbeit in HM-PY


Der Personalwechsel im BUND wurde heute sogar auf der Titelseite im Hamelner-Markt bekanntgegeben.


Rainer Sagawe hat zudem noch mit einer Mail seinen persönlichen Rückblick versandt. Diese Einschätzung kann hier als PDF-Download nachgelesen werden.


Sagawe-Rückblick

weitere Presseberichte:

24. September 2011

Personalwechsel beim BUND HM-PY - Abschied

Mit Antritt seines Mandates als Ratsherr der Stadt Hameln ab 1.11.2011 legt der langjährige klimapolitische Sprecher des BUND Hameln-Pyrmont, Rainer Sagawe,
seine Funktion als klimapolitischer Sprecher des BUND nieder.

Der BUND dankt Herrn Sagawe für sein umfangreiches Engagement während der letzten 5 Jahre, in denen er sich intensiv für Öffentlichkeitsarbeit und Bewußtseinsbildung im Bereich Klimaschutz und Energiewende eingesetzt hat.

Hervorzuheben ist hier insbesondere sein Einsatz für die unter großer Beteiligung von Schülerinenn und Schülern gezeigten Filme: angefangen von Al Gores "Unbequeme Wahrheit", über die BUND-Multivisions-Shows zu Klima, Energie und Nachhaltigkeit bis zum Film "Die vierte Revolution".

Der BUND wünscht Herrn Sagawe eine glückliche Hand bei Ausübung seines Mandates als Ratsherr der Stadt Hameln.

Staffelstabübernahme Klimaschutz

Mit dem Ausscheiden von Rainer Sagawe konnten wir Thomas Hülsen dafür gewinnen, zunächst bis zur nächsten JHV kommissarisch die Sprecherfunktion in Klimaschutzfragen beim BUND-Hameln zu übernehmen.

Thomas Hülsen ist seit vielen Jahren im Bereich der praktischen Naturschutzarbeit (Wildniswiese, Krötenwanderung) aktiv. Als Tischler und Designer entwarf er u.a. auch unserer Schautafeln an der BUND-Wildniswiese.

Parallel engagiert er sich in unserer Klimaschutz-Arbeitsgruppe und in den städtischen Arbeitskreis zum Klimaschutz. Er entwarf er u.a. den Stromfresserquiss für die Soltec und den Umwelttag 2007und ist der Verfasser des Blogs "Lanzen brechen".

14. Mai 2011

Vergangenheit und Gegenwart: Die Geschichte des Ökostroms in der Stadt Hameln

Aktuell ist das Thema "Ökostrom" in der politischen Diskussion auf Stadt- und Kreisebene. Ich habe dazu einmal im BUND-Archiv gewühlt und einen Bericht zur Geschichte des Ökostroms in Hameln - bezug zur Gegenwart geschrieben.

Hier klicken zum download: BUND Hameln und der Naturstrom der Stadtwerke

Hier noch (aus der Mottenkiste):

a) Stromwechselaufruf 2001 - für Privatleute immer noch aktuell

b) Plakat Naturstromveranstaltung 2001

Biowärme, Biostrom, Biosprit - ist das alles sinnvoll?

Unter der Rubirk "Forschung & Wissenschaft" berichtet die DEWEZET am 05.03.2011 ebenfalls in einen sehr sachlichen Bericht über Hintergründe der alternativen Energie aus Biomasse.

Thomas Hülsen hatte in seinem BUND-Beitrag vom 22.02. unter der Überschrift: Agrargase statt Biogas? Eine kritische Bilanz zur Diskussion gestellt.

Auch Marc Fisser, der verantwortliche DEWEZET-Redakteur spricht die Schattenseiten an.

Das Leben ist kompliziert...


22. Februar 2011

Agrargase statt Biogas? Eine kritische Bilanz zur Diskussion:

Fazit-Versuch zum BUND-Workshop Biomasse-Biogas am 19.2.11 / Veranstalter BUND-LV-Nds.

Die rege Beteiligung mit etwa 40 Teilnehmern aus vielen Bund-Kreisgruppen zeigte den Stellenwert und Problemdruck der Thematik. Nach kurzer Einführung durch Stefan Ott, legte Markus Kralemann das Zahlenwerk zu Energiebedarf und Energie-Produktion, sowie die Anteile der erneuerbaren Energien, insbesondere Biomasse und Biogas, dar. Deutlich wurde dabei der verschwindend-geringe Anteil von Biogas an der Gesamt-Stromerzeugung, in Anbetracht des enormen und steigenden Flächenbedarfs des Maisanbaues in Niedersachsen.

Landesweit wird Mais noch größtenteils als Futtermittel angebaut, der geringere Teil geht in die Agrargas- Produktion, (Anmerkung: auf Hameln-Pyrmont nicht übertragbar, da hier der Großteil in die Verstromung geht), die Gesamtanbaufläche ist hoch, habe sich aber durch die Agrargaserzeugung nicht signifikant erhöht, eher verschoben(Zahlenquellen 2007-2009). Anmerkung: neuesteste Zahlen aus dem Landwirtschaftsministerium sprechen von einer Zunahme  von 40% für 2009 und 2010 für Energie -Mais. Biogas, - besser und im weiteren Agrargas, denn seine Erzeugung erfolgt nicht nachhaltig nach ökologischen Gesichtspunkten, zeigt eine positive, wenn auch im Vergleich z.B. zur Windkraft schwache Ökobilanz (Vergleich: Grundbedarf (Bau, Anbau, Transport, Anlagen- Eigenenergiebedarf) an fossilen Energieträgern zum Ertrag an erneuerbaren Energien).

Die nächsten Referenten erläuterten die Auswirkungen des Mais-Anbaus auf Natur und Landschaft (Wasserhaushalt, Bodenverdichtung, Flächendruck, Überdüngung, etc.) und alternativen Energiepflanzen wie Grün-Roggen, Sonnenblumen und einer neu gezüchtete Zuckerrübensorte, die allesamt keine entscheidenden Vorteile bringen (Sorry, toller Referent, hochinteressant, schwer wiederzugeben!) Reinhard Löhmer schilderte eindrücklich die Auswirkungen einer intensivierten Landwirtschaft am Beispiel eines Naturschutzgebietes und seinen Randbezirken im Bereich der Diepholzer Moorniederung im Zusammenhang mit dem Anbau von Energiepflanzen (dramatischer Artenrückgang, illegaler Grünlandumbruch und Entwässerung). Frank Niederhut beleuchtete im weiteren die rechtlichen Genehmigungs-Grundlagen und Einspruchsmöglichkeiten gegen weitere Biomasse und Agrargasanlagen. Fazit im Bezug auf Agrargasanlagen: Genügen diese hinsichtlich des Bau-und Emmissionrechtes und deren einschlägigen Vorgaben, gibt es keine wesentlich erfolgversprechenden Einspruchsmöglichkeiten, z.B der  Naturschutzverbände. Auswirkungen auf Natur und Landschaftsschutz (Feldanbau von Energiepflanzen,“Vermaisung“, Überdüngung, Auszehrung der Böden, Grundwasserschutz) bleiben im Rahmen der Genehmigung unberücksichtigt.

Mittagspause mit Kartoffelsuppe und (Bio?)-Bockwurst.

Nachmittags zeigt der Vortrag von Wulf Carius Alternativen auf: Agrargas aus der Verwertung von Grünlandmahd im Bremer Marschland und folgender Trocken-Fermentierung zur Stromerzeugung. Humorvoll und überzeugend vorgetragen (Anmerkung: durchaus ein Ansatz zur Nutzung von Mähgut entlang der Straßen in unserem Landkreis, sonst nicht übertragbar). Es folgt die Diskussion der Workshop-Teilnehmer. Sachlich, brilliant, aber für mich schwer auf einen Nenner zu bringen. Deshalb mein persönliches Fazit dieses Seminars: Der Bogen ist überspannt. Bestehende und im Genehmigungs-Verfahren stehende Anlagen zur Agrargaserzeugung werden für die nächsten zwanzig Jahre (Laufzeit der garantiertenEinspeisevergütungen) das Bild unserer Landschaft prägen, mit ihren Licht-und Schattenseiten. Dank Erneuerbare Energien-Gesetzgebung und lukrativen Einspeisevergütungen wird die Agrargaserzeugung das Weserbergland für mindestens zwei Jahrzehnte mit der Menge Mais überziehen, die bereits jetzt allgegenwärtig ist. Jeder weitere landwirtschaftlicher Betrieb, der seineZukunft als Energiewirt sieht, wird folglich min. 50% des Biomasse-Bedarfs seiner Anlage selbsterbringen müssen (gemäß der gesetzlichen Vorgaben) , den Rest dazukaufen, die komplette „Vermaisung"„ unserer Landwirtschaft dadurch vorprogrammiert. Eine Anpassung der Genehmigungslage für weitere Agrargasanlagen an bestehende Entwicklungen ist meiner Meinung nach unbedingt geboten. Im Rahmen des Meinungsaustausches unter den KG-Mitgliedern wurden unter anderem folgende wesentliche Ideen angesprochen: Versuch der politischen Einflussnahme seitens der Bund-Landes und des Bundesverbandes auf dieweitere EEG-Gesetzgebung (Nachteil: wirkt nur für neu zu bewilligende Anlagen),- Zieländerung bis 2050: nicht die 100-% Energie- Erzeugung aus EE, sondern die 100%ökologische und nachhaltige Landwirtschaft einfordern! Unsere schwindenden Äcker sollten uns weiterhin gesund ernähren, den Artenreichtum befördern, nicht den leeren Küchentisch illuminieren. Ganz persönlich Thomas Hülsen

3. Hess. Oldendorfer Energiesparforum

Im Kultourismusforum des Rathauses Hess. Oldendorf fanden vom 31.01. bis 5.2.2011 mehrerer Veranstaltungen zum Thema Energie statt.

Gut 60 Personen sahen sich z.B. zwei Kinofilme (WALL.E - Der Letzte räumt die Erde auf und Eine unbequeme Wahrheit von Al Gore.) an.

Ich selber war am Montag beim Termin: Vorstellung des Klimaschutzkonzept des Landkreises durch dem Landrat R. Butte dabei. Leider war Herr Butte erkrankt aber so war Zeit für Herrn Demus, der die Klimaschutzagentur WBL vorstellte.

Die DEWEZET berichtete ausführlich und auch der NABU soll mit seinem Energiesparmobil da gewesen sein. Leider hat ein zweiter Besuch des Forums am Wochenende nicht mehr geklappt aber ich hoffe, es war ein reges Interesse da.

Radio Aktiv berichtete unter: http://www.radio-aktiv.de/beitraghoeren.php?id=4861

Kurzum unser Eindruck: Eine mit viel Eigeniniatiative (und keinen/wenig öffentlichen Kosten) organisierte Minisoltec. Beispielhaft für einen kleinen Ort in unserem Landkreis. Glückwunsch!


6. Dezember 2010

Reaktion auf Klimaschutzkomentar "Himmelhoch jauchzend...

Heute hatte ich ein klärendes Gespräch mit unserem Landrat Rüdiger Butte als Reaktion auf den Kommentar "... zu Tode betrübt". Herr Butte hatte sich unmittelbar nach Veröffentlichung in den Weserbergland-Nachrichten gemeldet und zu diesem Gespräch eingeladen.  Eine halbe Stunde Zeit für eine Aussprache, die es Wert war. Es gelang den Ärger (ich hoffe auf beiden Seiten) zu schlichten.

Ich für meinen Teil bin einigermaßen "befriedet" und muss unserem Landrat Respekt zollen. Klare Worte aber auch ein ehrliches Interesse für die andere Meinung. Mißverständnisse wurden geklärt, anschließend schaut man nach vorne auf das was verbindet - mehr möchte ich gar nicht dazu sagen.


21. November 2010

Himmelhoch jauchzend - zu Tode betrübt...

Ein Klimaschutz-Kommentar:

Hoffnung und Verärgerung - dazwischen pendeln meine Gefühle beim Bewerten der Klimaschutzaktivitäten von Stadt und Landkreis.

Eigentlich sollten Triumpfgefühle aufkommen. Ein neues Radfahrkonzept der Stadt Hameln, Planungen für Windkraft und in dieser Woche hat sich nach langem zähen Ringen die Klimaschutzagentur konstituiert. Zwar mit E.ON-Mitarbeitern im Gepäck, aber dennoch mit einer weitgehend neutralen Struktur. So hoffen wir zumindest. Beurteilen kann ich das nicht mehr, denn Stadt und Landkreis haben uns als BUND den Stuhl vor die Tür gestellt.

"Durften" wir noch nach unserem Filmerfolg "Eine unbequeme Wahrheit" sogar zu zweit am offiziellen "Runden Tisch Klimaschutz" teilnehmen, laufen die Infowege jetzt über andere Kanäle. Dabei haben wir, oftmals mit der Faust in der Tasche ob der zeitraubenden, zögerlichen Entscheidungsprozesse, Rückschläge und Neuverhandlungen, unser Rolle im Gremium aktiv und fair wahrgenommen. Die Klappe gehalten, gehofft, mitgearbeitet. Kritisch zwar, aber stets voranstrebend, aufpassend und die Entwicklung begleitend.

Das wars jetzt - E.ON ist drin - der BUND bleibt draußen!

Ohne groß darüber zu reden, wurden wir ausgebootet. Kein Informationsfluss mehr ohne Nachfrage, keine Einladung zur feierlichen Gründungsversammlung, kein Klimaschutzsachbearbeiter der Verwaltung sucht den Kontakt.

Kein "in die Karten kucken lassen" mehr für uns. Gibt es was zu verbergen oder sind wir einfach nur ein lästiger Störfaktor?

Vom 15.01.2007 bis zum 01.01.2011 haben wir vier Jahre Planungszeit gebraucht, bis die Klimaschutzagentur ihre Arbeit aufnehmen kann. Vier Jahre von zehn, die Al Gore uns 2007 zugestanden hat. Bleibt es beim Finanzansatz der Stadt Hameln zur Umsetzung des neuen Radverkehrskonzepts, so dauert dessen Umsetzung 17 Jahre. Die "neuen" Treffen der alten Arbeitskreise Klimaschutz der Stadtverwaltung Hameln sind für Anfang 2011 angekündigt. Die letzten Treffen waren im Februar 2010.

Bei all den "schönen" Nachrichten über unsere Erfolge im Klimaschutz: Das eingeschlagene Tempo reicht nicht. Eigentlich müssten alle an einem Strang ziehen, stattdessen leisten wir uns Eifersüchteleien, Ausgrenzung, Befindlichkeiten.

Die Einschätzung Klimafazit HM-PY  vom August 2010 findet ihre Fortsetzung.

"Wir machen dennoch weiter,", das war der letzte Satz damals. Ein Fazit, welches ohne jede Resonanz blieb. Sollten wir es uns leisten, aufzugeben?     Ralf Hermes

P.S.: Ein Kommentar zum Kommentar wäre möglich unter: http://www.wesio.de/forum/viewtopic.php?f=13&t=649

21. November 2010

Klimaschutzinterview Lutz Reimann

Lutz Reimann ist der Geschäftsführer der Fa. Eletroma und er engagiert sich als Vorsitzender des frisch gegründeten Fördervereins der Klimaschutzagentur.

Das radioaktiv Frühstückscafe-Gespräch ist zu hören unter: www.wesio.de/audio/28959/radiofr--hst--ck-klimaschutz-f--rderverein

Klimaschutzagentur Weserbergland offiziell gegründet

Michael Demus nimmt seine Tätigkeit als Geschäftsführer der Klimaschutzagentur auf.

Am 16. November fand die Gründungsversammlung der Klimaschutzagentur Weserbergland gemeinnützige Gesellschaft mbH im Kreishaus statt. Im Anschluss an die notarielle Unterzeichnung des Gesellschaftsvertrages wurde die erste Gesellschafterversammlung durchgeführt. Unter anderem stand auf der Tagesordnung auch der Vertragsabschluss mit dem neuen Geschäftsführer Michael Demus, der ab sofort seine Tätigkeit in Hameln aufnimmt und die Agentur aufbaut. Offizieller Start für die hiesige Klimaschutzagentur ist der 1. Januar 2011. (weiterlesen unter: http://hameln-pyrmont.de)

Herzlichen Glückwunsch und einen guten Start wünschen wir!

21. November 2010

Windenergie in Hameln - Diskussion geht weiter...

Am 18.11. wurde im Bauausschuss erneut das Streitthema Windendergie beraten. Sämtliche Unterlagen dazu findet man im Ratsinformationssystem der Stadt Hameln. https://www.pvrat.hameln.de/

Leider kann man die Dokumente nicht direkt verlinken. Man muss sich also z.B. über den Sitzungskalender die Ausschusssitzung suchen und dann über die Tagesordnung weiterklicken.

Radio Aktiv berichtete am 19.11. zum Thema "Windkraftwerke in einer Stadt wie Hameln, ist für viele eine merkwürdige Vorstellung. Doch auch hier haben Investoren angeklopft. Mit der Ausweisung von Vorrangflächen versucht Hameln die Ansiedlung der Windenergieanlagen zu steuern. Renate Müller De Paoli mit Einzelheiten..." weiterhören unter: http://www.radio-aktiv.de/beitraghoeren.php?player=2&id=4184

Für die DEWEZET berichtete Heiko Gropp und Birte Hansen am 18.11. "Und plötzlich dürfen sie doch höher sein...?"

Streitpunkt Höhenbegrenzung: "Immerhin sei der Schutz der Menschen wichtiger, als größere Leistungspotentiale höherer Windenergieanlagen" So das Statement eines FDP-Vertreters. "Sie müssen sich das mal bildlich vorstellen, ... denken Sie nur mal an die Bevölkerung, Schlagschatten, Geräusche und so weiter..." So ein CDU-Ratsherr in Interview.

Es ist kein Geheimnis, dass Rat und Stadtverwaltung am liebsten überhaupt keine Windenergieanlagen in ihrem Stadtgebiet zulassen würden. Nun erzwingt die Gesetzeslage etwas anderes und es wird rumgeeiert ohne Ende. Erst blockierte man jahrelang die Vorrangfläche in Afferde mit einer unsachlichen Höhenbegrenzung, die die Wirtschaftlichkeit für potentielle Betreiber ad absurdum stellte. Neuerdings will man auf eine Höhenbegrenzung vollständig verzichten um "nach den heutigen Stand der Technik auch Windenergieanlagen mit einem Stärkeren Leistungsprofil" zu ermöglichen. Diskutiert wird jetzt in der Politik über Räder die 200 oder auch 300 Meter hoch sein könnten, den Klüt überragen usw...

Irgendwie werde ich das dumme Gefühl nicht los, als ob hier bewußt Konflikte geschürt werden, um das Thema auch weiterhin auf die lange Bank schieben zu können.

Wer über diesen Beitrag diskutieren möchte, hat die Möglichkeit dazu unter: www.wesio.de/forum/viewtopic.php

50.000 Euro hat die Stadt Hameln bisher für Gutachten ausgegeben.

9. Oktober 2010

Bildimpressionen Ausstellung Energie - zum vergrößern draufklicken

Ein BUND-Kommentar: Hamelner greenwashing

Bewusste Provokation? Leider nein!


Eine Friedensausstellung in einer Panzerfabrik?

Ein Vegetarierkongress in einem Schlachthof?

Eine Klimaschutzausstellung in der Stadtgalerie?


Man kann so etwas machen – selbstironisch vielleicht, um zu provozieren oder um „Andersdenkende“ zu erreichen. Das wäre gut!

Man kann so etwas aber auch tun, um greenwashing zu betreiben. Auf Deutsch, um sich ein grünes Mäntelchen umzuhängen, um schönzufärben. Das wäre schlecht!

Wir kennen das: Atomkraft kriegt das Mäntelchen des „Klimaschützers“. British Patrol (BP) taufte sich in „beyond petroleum“ um. RWE lässt den grünen Energieriesen spazieren und MC Donald wechselt seine Firmenfarbe von rot nach grün.

Häufig sind die dabei getroffenen Einzelaussagen – zum Beispiel über ein neues, umweltfreundliches Produkt für sich genommen korrekt. Verwerflich aber doch, da sie nur einen sehr geringen Teil der Unternehmensaktivitäten ggf. nur vortäuschen, während die gesamte Firmenphilosophie in der Realität extrem umweltfeindlich ist.

(siehe: http://www.klima-luegendetektor.de/ oder http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/idx-greenwash.html )

Ich war heute in der Ausstellung „Unser Haus spart Energie – gewusst wie“.

Eine gute Ausstellung – interessant gemacht mit den kleinen Häuschen. Aber leider in der Stadtgalerie komplett fehl am Platze.

In der riesigen ECE-Halle ist die Aussage der Ausstellung ein Anachronismus oder treffender ausgedrückt nichts als greenwashing. Am helllichten Tag im Strahl von unzähligen Kunstlichtscheinwerfern und diversen Reklameschildern, überheizt, laut, verloren im überdimensionalen Flurbereich…

Einfach nur ungemütlich und ungeeignet. Die Stühle der Vortragsbühne – ob sie gefüllt waren?

Nun gut, man könnte es als Versuch werten, Menschenmassen anzusprechen – zu den Leuten zu gehen, nicht darauf zu warten, dass diese zu einem kommen.

Mein Eindruck aber – allein der Ort ist ungeeignet. Dazu aber dann die Schattenseiten: Eine Centermanagerin, die im Radioaktivinterview breiten Raum bekommt. Der zur Hamelner Ausstellungskonzeption gehörige Verkaufsstand für das „ökologische Musterbaugebiet“ am Riesackweg – als Vorzeigeprojekt für  Klimaschutz in Hameln. Ein Baugebiet, welches aus unserer Sicht einfach nur falsch ist.

Die eigentliche Ausstellung wurde zusammengestellt u.a. vom Bundesverband er Regionalbewegung, der sich für regionales Wirtschaften im Spannungsfeld zur Globalisierung engagiert. Was die wohl zum ECE als Veranstaltungsort sagen?

So ist das Jahresmotto des Tags der Regionen dort: „Wer weiter denkt – kauft näher ein! Eine Stadtgalerie dürfte da wohl nicht mit gemeint sein.

Fazit: Vielleicht gut gedacht – aber schlecht gemacht – schade um die an sich gute Ausstellung.

Zu sehen ist das ganze noch bis zum 16. Oktober 2010 – machen Sie sich am besten selber ein Bild. http://www.hameln.de/wirtschaft/umwelt/klima/aktuelles.htm

Wenn Sie einen Kommentar zu diesem Beitrag abgeben möchten. Schauen sie doch mal ins Forum von Wesio: http://www.wesio.de/forum/viewtopic.php?f=13&t=619

Pressespiegel ECE-Energieausstellung

Unten die Zeitungsmeldungen. Radioaktiv berichtet unter:

www.radio-aktiv.de/beitraghoeren.php

9. Oktober 2010

Energiesparausstellung in der Stadtgalerie

Die Stadt Hameln, der Landkreis und die Stadtwerke haben zu einer Energiesparausstellung ins ECE eingeladen. Die Ausstellung ist vom 4.-16. Oktober zu sehen.

Wir als BUND sind nicht dabei! Gund dafür ist der Veranstaltungsort. Die Stadtgalerie ist ein Neubau, der ohne jegliche Rücksicht auf Umweltbelange oder Klimaschutz in unsere Stadt gesetzt wurde. Keine Solaranlage, krasses Ignorieren der Radfahrbelange, von Energiesparen mal ganz zu schweigen. Wer glaubwürdig sein will, muss auch konsequent sein. Wir bleiben daher draußen. Diese Bedenken hatten wir schon bei erster Kenntnis der Planungen geäußert.

Schade ist es um die Ausstellung und das Engagement der Ausstellungspartner. Weitere Informationen zum Rahmenprogramm mit interessanten Fachvorträgen gibts unter:

http://www.hameln.de/wirtschaft/umwelt/klima/aktuelles.htm

19. August 2010

Persönliche Klimaschutzsachstandsbilanz HM-PY

Hier eine kleine (persönliche) Klimaschutzbilanz als download:

Klimafazit HM-PY


19. August 2010

Pressespiegel Klimaschutz HM-PY

Die DEWEZET berichtete zwar "nur" nachträglich von der Übergabe des Klimaschutzkonzeptes (Bericht vom 11. August). Der Bericht dazu und vor allem der Kommentar von Birte Hansen aber ist gelungen.

Radio aktiv widtmete ein Frühstückscafe dem Thema. Dieser gut 50 Minuten-Beitrag kann angehört werden unter: www.wesio.de

Auch zur Gründung des Fördervereins gab es einen informativen Bericht am 10. August. Hier dazu noch ein paar Fotos:

6. Juni 2010

EILMELDUNG: Wer rettet die Klimaschutzagentur?

Steht die Klimaschutzagentur schon vor der Gründung vor dem aus?

Sah es in den letzten Tagen doch noch so gut aus, so scheint es, als wenn lokale SPD-Politiker / Bürgermeister in Aerzen und Bad Münder das Projekt Klimaschutzagentur durch ihre Verweigerungshaltung gefährden.

Wer rettet die Agentur? Was machen die lokalen Kreis-SPD-Größen?

Im Augenblick überschlagen sich die Meldungen. Gute Hintergrundinfos gibts derzeit bei Radio Aktiv. Wir sammeln alle Infos und berichten schnellstmöglich mehr...

Zum Anhören hier die Radionachrichten mit Statements von Rainer Sagawe:

Radio aktiv: 06.06.2010 - Nachrichten

Hintergrundinfos:  Nutzen der Agentur für unsere Kommunen

30. Mai 2010

Sachstand Klimaschutzagentur 2

Im Ratsinformationssystem habe ich gerade die Verwaltungsvorlage der Stadt Hameln zur Energieagentur gefunden: download Vorlage

28. Mai 2010

Aktion Klimarad - Freitag, 28.05. in Hameln

ein paar Infos zur unabhängigen Aktion Klimarad, die am Fr. den 28.05.2010 nach Hameln kam und einen Infostand in der Fußgängerzone besetzte.

Zehn Potsdamer Studierende sind momentan dabei, das Thema Klimawandel und all seine Folgen (negativ wie auch positiv!?) anlässlich der kläglich gescheiterten Konferenz in Kopenhagen und der in Kürze anstehenden Klimakonferenz in Bonn noch einmal eigenhändig unter die Leute bringen!Für den BUND hat Rainer Sagawe die Aktivisten in Hameln begrüßt und ihnen einen Brief mit dem Klimaschutzsachstand in Landkreis überreicht. Die Weserbergland-Liegeradler (Weli) haben die Gruppe dann weiter betreut.

radio aktiv berichtete: http://www.radio-aktiv.de/beitraghoeren.php?id=2947

Hier der Fahrtbericht der Gruppe:

Tag 6 Hannover-Hameln: zufrieden und müde haben wir auch den heutigen Tag hinter uns gebracht.Mittlerweile fahren wir im bergigeren Weserland, aber trotzdem sehr schön- bis auf das Atomkraftwerk Grohnde direkt in sichtweite von Hameln.61km von Hannover nach Hameln lagen heute auf unseem Weg, dort haben wir die Innenstadt mit einem Infostand bereichert, Radiointerview gegeben und uns mit lokalen Gruppen ausgetauscht. Vielleicht lag es an Freitag nachmittag, aber die großen Massen schienen von unserem Stand heute nicht angezogen zu werden.Erst als wir mit einem großen Straßenkreidegemälde anfingen wurde es belebter.Dann waren es nochmal 15km nach Egge, wo wir wiedermal sehr herzlich empfangen wurden von einer Gruppe lieber Menschen, mit dampfenden Abendessen in einen liebevoll hergerichteten alten Bauernhaus. Die Gespräche am Tisch und der frische Salat entschädigten für die nicht enden wollenden Anstiege.Dirk mussten heute wegen einer kaputten Schaltung den ganzen Tag im ersten Gang fahren! Für den guten Zweck hielt er aber durch, auch wenn es zeitweilig wie ein Hamster im Rädchen aussah…

Genaueres zur Route und zur Aktion auf www.klimarad.org

Radioaktiv berichtete: http://www.radio-aktiv.de/beitraghoeren.php?id=2947

27. Mai 2010

Sachstand Klimaschutzagentur

Die DEWEZET vom 27. Mai brachte interessante Infos zum Sachstand Klimaschutzagentur. Hier eine erste Bewertung unseres Klimapolitischen Sprechers Rainer Sagawe:

Es ist zu begrüßen, dass sich die Politik im Landkreis jetzt auf eine Klimaschutzagentur einigt. Dass Hameln jetzt mitmacht, ist das Verdienst  der grünen Bürgermeisterin Ursula Wehrmann.
Die anderen Städte und Gemeinden ins Boot geholt zu haben das von Andreas Manz, Wirtschaftsförderer des Landkreises.
Herzlichen Glückwunsch. Durch 1100 Besucher des  Filmes "die vierte Revolution - Energy Autonomy" konnten BUND und Stadtwerke Hameln und Weserbergland
ihren Beitrag zur Sensibilisierung für die Energiewende leisten.

In den nächsten Tagen wird das umfangreiche Klimaschutzkonzept  veröffentlicht. Ein gewaltiges Einsparpotential bei Energiekosten in zweistelliger Millionenhöhe kann bis 2020 erreicht werden. Mit welchen Einzelschritten und Aktionen und Qualifizierungen das erreicht

werden kann, beschreibt das 180-Seiten-Werk detailliert.

Davon profitieren kann der Landkreis nur, wenn dieses Konzept auch umgesetzt wird. Das kann mit der Klimaschutzagentur nun gelingen, zum Nutzen von Bürgern, Handwerk, Wirtschaft und Landwirtschaft und zum Wohle der Kommunen. Und nicht zuletzt zum Wohle des Weltklimas. Nochmals herzlichen Glückwunsch.

14. März 2010

HM-Forum-Vortrag: "Das Ende der Welt, wie wir sie kannten"

Prof. Dr. Harald Welzer ist hier in einem etwas gekürzten Mitschnitt, gesendet am 14.03. bei radio aktiv zu hören. Ein interessanter Beitrag - ich habe ihn bei WESIO zum Nachhören eingestellt. Dauer ca. 50 Minuten. Höre unter www.wesio.de-Audios

Klima, Zukunft und die Chancen der Demokratie

Was kümmert mich die Nachwelt?
Hat sich die Nachwelt je um mich gekümmert?
(Groucho Marx)


weitere infos auch unter: http://www.hameln.de

13. März 2010

Stadtwerke - Preise - Atomkraft

Global denken, lokal einkaufen! Ein Prinzip des BUND dass man auch auf den Strommarkt übertragen sollte. Pflicht ein für Umweltschützer ist ein zertifiziertes Ökostromangebot abseits der großen Atomkonzerne. Hier bieten sich Lichtblick, Greenpeace, die EWS Schönau aber auch unsere Stadtwerke Hameln / Stadtwerke Weserbergland an, die ein mit dem Grünstrom-Label zertifiziertes Angebot der Naturstrom AG im Angebot haben.

Infos zu diesen Angeboten gibt es  unter www.stadtwerke-hameln.de und www.stadtwerke-weserbergland.de

Eine aktuelle Presseinfo zum Thema "keine Strompreiserhöhung" gibt es bei den Weserbergland-Nachrichten: Gute Nachricht (IV): Stadtwerke Hameln weiterhin als Musterknabe - der Strompreis wird nicht erhöht.

ABER: Wie die Atomlobby und die neue Bundesregierung das Engagement der Stadtwerke in Deutschland im Bereich der erneuerbaren Energien gefährdet, darüber berichtet die DEWEZET in einen sehr alamierenden Artikel vom 13.03.2010.(Stadtwerke wegen längerer AKW-Laufzeit elektrisiert)

23. Februar 2010

Exkursion Holzhackschnitzel

Weserbergland AG und BUND laden ein:

17. Februar 2010

Innovationswerkstatt "Klimaschutz Hameln-Pyrmont"

Kurzer Verlaufsbericht Innovationswerkstatt "Klimaschutz in Hameln-Pymront"
Am Mittwoch, den 17.02.2010 fand die landkreisweite Innovationswerkstatt in der KGS Salzhemmendorf statt.

Mehr als drei Stunden wurde Ideen und Vorschläge zum Klimaschutz im Landkreis gesammelt.

Die DEWEZET berichtete ausführlich sowohl in einer Ankündigung am 12.02. (Jeder soll etwas für die saubere Luft tun) wie auch mit einem Verlaufsbericht am 19.02.2010 (Ohne Geld läuft beim Klimaschutz wenig).

Einladung siehe: www.wesio.de/document/18339/innovationswerkstatt-klimaschutz

28. Januar 2010

Offerner BUND-Brief zur Klimaschutzagentur

Rainer Sagawe, der klimapolitische Sprecher unserer BUND-Kreisgruppe hat eine offenen Brief zum aktuellen Diskussionssachstand der Klimaschutzagentur im Landkreis versandt.

Offener Klimaagenturbrief Januar 2010

Anlage Güssing

15. November 2009

Neues Klimaschutznewsletter Weserbergland

6. November 2009

Grundinformationen BUND-Klimaschutzarbeit

 

Global denken, lokal handeln. Mit Nachdruck fordern wir die Energiewende für Hameln-Pyrmont nicht nur durch Worte sondern durch konkretes Handeln. Rainer Sagawe unser Klimafachmann arbeitet hier unermüdlich mit konkreten Informationen auf Fachebene. Wir organisieren z.B. die Klimagipfel oder für Schüler eine Multivisionsschau. Es gibt einen BUND-Arbeitskreis Klimaschutz der sich unregelmäßig zum Meinungsaustausch und Aktionplanung trifft. Infostände, Flugblätter, es gibt einen dringenden Handlungsbedarf sich zu engagieren, denn die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung sind immer noch viel zu träge sich der Problematik, wie auch der Chance mit wirklich Power zu stellen.

Im Arbeitskreis Klimaschutz von Stadt und Landkreis ist der BUND vertreten. Den Beitritt zum Klimabündnis haben wir maßgeblich initiert. Auch wenn vieles zu langsam geht. Bewegen kann man doch einiges. Helfen Sie uns?

Detaillierte Themeninformationen finden sie unter den Rubriken: 

a) Klimaschutzkonzept Hameln

b) Sanierung Schulzentrum Nord



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