Willkommen bei der BUND Kreisgruppe Hameln-Pyrmont

Umweltinformationen aus unserem Landkreis Hameln-Pyrmont

Wer regelmäßig über Neuigkeiten auf dieser Seite informiert werden möchte, kann sich für unsere BUND-Info hier eintragen: http://hameln-pyrmont.bund.net/newsletter/

(hier findet man auch die jeweils aktuellen Newsletter):

Der VSR-Gewässerschutz- ist demnächst wieder in unserer Region unterwegs. Der VSR-Gewässerschutz will die Bevölkerung über die Nitratbelastung im Grundwasser aufklären.

Alle Interessierten können ihre Wasserproben am 02.05.2018 zum Marktplatz nach Hessisch Oldendorf bringen.

 

Für das neue Projekt "Private Klimabündnisse" ist die Klimaschutzagentur Weserbergland gemeinsam mit ihrem Förderverein noch auf der Suche nach Personen aus den Landkreisen Hameln-Pyrmont oder Holzminden, die zukünftig mit Nachbarn, Freunden oder Bekannten gemeinschaftlich etwas ändern und bewusster leben wollen |mehr 

Mehr lesen? Klick auf das Bild

Wissen Sie noch, was Sie am 26. April 1986 gemacht haben ? Fast 1/3 Jahrhundert ist es her,   dass sich an diesem Datum eine Nuklearkatastrophe, der atomare GAU in Tschernobyl /Ukraine (80 km nördlich von Kiew) ereignete.

Zeit und Ort der Mahnwache: 

Donnerstag, 26. April 2018 von 17-17:35 Uhr
auf und vor der Hochzeitshausterrasse,
Osterstr./ Am Markt in Hameln

Petitionsübergabe an Umweltminister Lies

Am 18. April war es endlich soweit: die Unterschriften unter die Online-Petition „Kein Kahlschlag im Naturschutzgebiet“ konnten dem Umweltminister Olaf Lies überreicht werden. In der Mittagspause des Plenums wollte sich der Minister Zeit für das Anliegen der Vertreter des Vereins „Rettet den Süntel e.V. und der Unterzeichner der Petition nehmen, nämlich den Stopp des Gesteinsabbaus im Süntel, insbesondere im Kalksteintagebau Segelhorst.

Tag des offenen Gartens 2018

Christian Weidner hat sich wieder bereit erklärt, die Organisation des "Tag des offenen Gartens" zu übernehmen. Danke an Christian, dass dieses tolle Projekt dadurch auch in diesem Jahr wieder stattfinden kann.

Über den Bildlink kommen Sie zur Themen-Seite mit einem PDF der Programmbroschüre zum Herunterladen, näheren Infos zu Änderungen nach Drucklegung und einen Link auf die Übersichtkarte.

http://hameln-pyrmont.bund.net/themen_und_projekte/tag_des_offenen_garten/

18. April 2018

Beschämend

Ist es unfassbar?

Mehrere Ortsräte sprechen sich gegen eine allgemein verbindliche Baumschutzsatzung aus und nun soll diese Ignoranz auch noch richtungsweisend für die Kernstadt Hameln im Rat verhandelt werden.

Eine abgetakelte 18-Prozent-Stimme, ehemals Volkspartei. fischt nach Zustimmung mit der Kettensäge, verbrüdert mit FDP und CDU. Selbst eine grüne Partei muss sich erstmal besinnen und um Entschuldigung bitten.

Welch Provinzposse! Es ist unfassbar! hültho

Hilfe für unsere Schwalben

"Wo die Schwalbe nistet, da kein Unglück fristet." wussten schon unsere Väter und freuten sich über die gewandten Flieger, wenn sie an und in ihren Höfen nisteten.

 
Von Claus Ableiter - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0,
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2588978

 

Wir treffen uns am 29.04.2018 ab 11.00h um den Schwalben in Langenfeld zu helfen. Wir wollen mit kleinen und gern auch großen Menschen für Nistmaterial und Nisthilfen sorgen.

 

 Wir werden

  • eine Lehmpfütze bauen,
  • lernen wie man Kunstnester herstellen kann
  • und uns Möglichkeiten zum Schutz der Hauswände anschauen.

 

Datum: 29.04.2018

Zeit: Ab 11.00h

Ort: 31840 Hessisch Oldendorf / OT Langenfeld, Riesenbergstraße am Weg zum Dorfgemeinschaftsplatz

 

Eine Gemeinschaftsaktion der BUND Kreisgruppe Hameln-Pyrmont, des NABU Hessisch Oldendorf und des Dorfgemeinschaftsvereins Langenfeld

 

 

Dorfgemeinschaftsverein Langenfeld

 

Hintergrund:

 

Schwalben haben es, wie viele andere Tiere in unserer Landschaft nicht mehr leicht und benötigen unsere Hilfe. Traurig aber wahr: sowohl die Mehl- als auch die Rauchschwalben sind auf der Roten Liste für Brutvögel seit 2016 von der Vorwandstufe auf Stufe 3 (Gefährdet) hochgestuft worden.

 

Die Gründe dafür sind vielfältig. Einige Beispiele sind:

 

Weniger Insekten (Nahrungsgrundlage der Schwalben sind Kleininsekten)

  • Flächenversiegelung
  • Rückgang der Weidehaltung
  • Rückgang der Tierhaltung im Allgemeinen - viele Kleinbetriebe geben auf
  • Einsatz von Insektiziden und Herbiziden
  • Umbau der Gärten in Ziergärten
  • … und viele andere

 

Verlust der Brutmöglichkeiten

  • Häuser werden immer dicker isoliert. Dadurch gehen die früher üblichen Dachüberstände verloren. Auch die Oberflächen sind oft nicht mehr für den Nestbau geeignet.  Die Schwalben können keine Nester mehr bauen oder die Nester fallen ab.
  • Die Ställe in denen Rauchschwalben früher häufig nisteten existieren oft nicht mehr, weil die Eigentümer die Tierhaltung aufgegeben. Die ehemaligen Ställe werden heute anderweitig genutzt.

 

Kein Baumaterial für Nester

  • Ein Mehlschwalbennest besteht aus hunderten kleiner Lehm- oder Erdklümpchen, mit denen die Schwalben ihre Nester mauern.
  • Durch Flächenversiegelung und den Umbau vieler bäuerlicher Gärten in reine Ziergärten steht kaum noch Baumaterial zur Verfügung. Die früher reichlich vorhandenen Matsch- oder Lehmpfützen sieht man heute nur noch selten.
  • Problematisch ist auch der Abstand von der Baumaterial- zur Niststelle. Ist der Abstand zu groß trocknet das gesammelte Klümpchen während des Fluges zu stark und ist für den Nestbau nicht mehr zu gebrauchen.

 

Mutwillige Zerstörung der Nester

Vogelfang und Verschlechterung der Lebensbedingungen in den Rast- und Überwinterungsgebieten.

Monatstreffen April fällt aus!

Das Monatstreffen am 11.April 2018 fällt aus.

Das nächste Treffen findet wie gewohnt am 09. Mai 2018 im Natur- und Umweltschutzzentrum Hameln statt.

Umwelttage in Hessisch Oldendorf

Umwelttage - Am 06. und 07.04. heißt es aufräumen im Stadtgebiet Hessisch Oldendorf. Die Freiwillige Feuerwehr, unterstützt von Dorfgemeinschaften und vielen anderen freiwilligen Helfern spuckt in die Hände und sagt dem Müll den Kampf an! Wir sind natürlich auch dabei und helfen gern mit.

 

 

 

22. März 2018

und Tschüss...

Liebe Freundinnen und Freunde der Erde in Hameln-Pyrmont,

mit dem Bild unserer ersten Brennessel aus dem Jahre 1989 verabschiede ich mich.

In der  Jahreshauptversammlung am nächsten Dienstag übergebe ich auch die BUND-Homepagearbeit und das Versenden der Brennnessel-Newsletter in neue Hände. Wer konkret diese Arbeit zukünftig machen wird, das entscheiden alle diejenigen, die am Dienstag zur JHV kommen.

Danke an alle, die die Umweltarbeit unserer BUND Kreisgruppe in den vergangenen Jahren unterstützt haben.

Umweltfreundliche Grüße und alles Gute

Ralf Hermes

Impressionen Naturschutzgebiet Schweineberg in Hameln

22. März 2018

BUND Landesvorsitzende Heiner Baumgarten kommt zur Jahreshauptversammlung

Im Rahmen unserer Jahreshauptversammlung am Dienstag dem 27. März kommt unsere BUND Landesvorsitzene Heiner Baumgarten nach Hameln. 

Er steht hier für Fragen und Anregungen zur Verfügung und wird sicherlich auch ein paar Worte sagen.

Infos zum Vorstand auf Landesebene unter:

https://www.bund-niedersachsen.de/ueber-uns/organisation/vorstand/

22. März 2018

Die Hamelner Legobilderserie geht weiter!

Die DEWEZET hatte die Bilderserie mit den lokalen Legomodellen und den Bezug zum aktuellen Tagesgeschen unserer Stadt Hameln leider abgesetzt. Dr. Markus Hedemann veröffentlicht jetzt seine wie ich finde immer sehr guten Darstellungen im Internet.

Hier nur ein Beispiel:

"Der Hamelner Hefehof soll grüner werden. Bäume zu pflanzen hat ja keinen Zweck mehr, die Baumschutzsatzung der Stadt wird gerade abgeschafft, etwas Farbe kann da aber Wunder wirken."

Weitere Bilder unter: unter: https://lego-aus-hameln.tumblr.com

13. März 2018

Tag(e) des offenen Gartens 2018

Bitte jetzt Anmelden zum Mitmachen !


Der Tag des offenen Gartens ist bekannt als beliebte Veranstaltung in der Region Hameln-Pyrmont, die seit dem Jahr 2000 fortlaufend stattfindet und jedes Jahr viele gartenbegeisterte Besucher anlockt.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. (BUND) ist der Ausrichter dieser Veranstaltung. Etliche ehrenamtliche Helfer sorgen dafür, dass dieser Garten-Schautag von Jahr zu Jahr fortgeführt werden kann. Es handelt sich um eine nicht-kommerzielle Veranstaltung, die das Ziel verfolgt, möglichst viele Menschen für naturnahe, lebendige und vielfältige Gärten zu begeistern. Ökologisch wertvolle Gärten gewinnen zunehmend an Bedeutung, um Rückzugsmöglichkeiten und Lebensräume für gefährdete Tiere und Pflanzen anzubieten, die in der „Agrarwüste“ keine Chance mehr zum Überleben finden.

Wie erstmals im Vorjahr, so gibt es auch diesmal wieder drei Termine, nämlich Sonntag, den 6. Mai 2018, Sonntag, den 24. Juni 2018 und Sonntag, den 21. Oktober 2018, jeweils von 10-17 Uhr. Jeder kann wahlweise an einem oder an mehreren Terminen seinen Garten für das Publikum öffnen.

Das Veranstaltungs-Programm für 2018 wird im April in Druck gehen und Anfang Mai verteilt werden. Es wird auch wieder als PDF-Download zum Selbstausdrucken zur Verfügung stehen.

Bitte überlegen Sie, wann Sie teilnehmen wollen. Teilen Sie uns Ihre Entscheidung bis spätestens Ende März mit, damit wir Ihre Gartenbeschreibung noch in das Programmheft aufnehmen können.

Schicken Sie dazu eine E-Mail an christian-weidner@gmx.de oder melden Sie sich telefonisch an unter 05151 / 82 08 87 (AB).


Mit (garten-)freundlichen Grüßen,

Ihr Christian Weidner

 

 

10. März 2018

Aufruf zur Sachlichkeit - die peinliche Baumschutzdiskussion schadet allen!

Sehr geehrte Damen und Herren im Rat der Stadt Hameln, 

die derzeitige Baumschutzdiskussion schadet dem Ansehen unsere Stadt und böte Raum für einen zweiten Satirebeitrag bei Extra 3.

Das hilft niemanden!

Sowohl die Forderung der FDP, auf jeglichen Baumschutz zu verzichten, ist inakzeptabel, wie auch der Änderungsvorschlag der CDU, der im Kern das gleiche bedeutet, und die Bürger schlicht täuscht.

Der Vorschlag der Baumschutzsatzung der Verwaltung weicht schon erheblich von den Standarts in anderen Städten und Gemeinden ab.

In Anbetracht der verfahrenen Lage in Hameln (Ortsteile aber auch das Finanzdebakel mit der Baumerfassung) wäre aus meiner Sicht dieser Vorschlag dennoch akzeptabel, aber nur wenn er gekoppelt wird mit einer vernünftig geplanten und finanziell hinterlegten Öffentlichkeitskampage für mehr freiwilliges Grün in unserer Stadt.

Wir müssen unbedingt weg von der derzeitigen Negativdiskussion die Bäume und Grün nur noch als Belastung, Zumutung und Finanzfaktor im negativen beschreibt.

Bäume, Hecken, Pflanzbeete, ... sind wichtig. Fürs Kleinklima gerade in der Stadt, als Gestaltungselement, als Ausgleich gegenüber Stein und Beton.

Bitte klicken Sie doch auf die Baumgrafik und lesen den Text. Danke.

Ralf Hermes

8. März 2018

Die CDU setzt dem Baumschutzdesaster die Krone auf!

Anmerkung zum Änderungsantrag der CDU Fraktion Hameln zur Baumschutzsatzung


Ausgangslage:

Derzeit sind im Stadtgebiet Hameln (Kernbereich) durch die flächendeckende Baumschutzsatzung Bäume mit einem Stammumfang von 80 cm geschützt.


Dieser Wert 80 cm ist der übliche Schutzwert, den auch andere Städte in ihren Satzungen haben.

Beispiele: Berlin, München, Flensburg, Dortmund, Hannover


Die Stadtverwaltung schlägt vor, den Umfang von 80 cm auf 150 cm zu erhöhen, und den Schutzbereich auch auf die Ortsteile in Hameln auszudehnen.


Dieses bedeutet eine mehr als Verdoppelung des Baumumfanges und eine deutliche Abkehr von den in anderen Städten üblichen Satzungen.



Der Änderungsantrag der CDU beläuft sich auf einen zukünftigen Schutzbereich von Bäumen mit einem Durchmesser von 100 cm.


Rechnet man diesen Wert um, so kommt man auf einen Stammumfang von 314 cm. Erst ab dann sollen Bäume unter Schutz stehen.


Fazit: von 80 cm auf 150 cm auf nun 314 cm.


Zudem sollen Hecken nicht mehr mit einer Länge von 20 Metern sondern erst von 100 Metern geschützt werden.


Auch soll nach Vorstellungen der CDU das Befahren des Wurzelbereiches der Bäume erlaubt sein.


Fazit:

Da ist die FDP mit ihrer fundamentalen Ablehnung jeglichen Baumschutzes auf städtischer Ebene ehrlicher. Der Änderungsantrag der CDU bedeutet faktisch das gleiche, suggeriert nur einen angeblichen Schutz.


Für mich ist das unehrliche Poltik, denn sie täuscht etwas vor, was nicht vorhanden ist.


Das Desaster des Baumschutzes hat somit durch die CDU eine weitere Dimension erhalten.

Es ist auch ein Zeichen welche Bedeutung das Thema Grün in unserer Stadt tatsächlich zugemessen wird. Keine.

8. März 2018

Grüne revidieren Baumschutzposition und entschuldigen sich!

Top Meldung bei Radio Aktiv und auch in der DEWEZET:

Hameln: Grüne Ratsfraktion revidiert Haltung zur Baumschutzsatzung
Die öffentliche Diskussion über die Zukunft der Baumschutzsatzung der letzten Tage habe die Fraktion dazu veranlasst ihre Position selbstkritisch zu hinterfragen, heißt es in der Presseerklärung. Die Grüne Ratsfraktion habe sich immer für eine flächendeckende Baumschutzsatzung in Hameln eingesetzt. Da es aber nur negative Rückmeldungen zu diesem Vorschlag gegeben habe, sei das Ziel gewesen, wenigstens den Schutz für die städtischen Bäume im Stadtgebiet zu sichern. Da der Antrag der Gruppe SPD/Grüne/Linke die Abschaffung der Baumschutzsatzung beinhalte, werde fälschlicherweise suggeriert, die Grünen würden nicht mehr eine Baumschutzsatzung in Hameln stehen. Daher hätte der Antrag der Gruppe SPD/ Grüne / Linke von den Grünen so nicht unterstützt bzw. auch initiiert werden dürfen. Die Grünen ziehen deshalb ihre Zustimmung zu diesem Gruppenantrag zurück. Sie wollen nun versuchen, im Rat eine Mehrheit für eine flächendeckende Baumschutzsatzung zu organisieren.

Hier die Pressemitteilung der Grünen im Orginal: PE Grüne Hameln Baumschutz

Bericht der DEWEZET unter: https://www.dewezet.de/region/hameln_artikel

8. März 2018

Das Baumschutzdesaster der Stadt Hameln

Ein persönliche Einschätzung als BUND Vorsitzender.

 

1. Die derzeit bestehende „geteilte“ Baumschutzsatzung war ein Kompromiss. Die objektbezogene Erfassung in den Ortsteilen war eine Forderung der Politik bzw. der Gegner einer flächendeckenden Baumschutzsatzung, Die entstandene Kostenexplosion ist ein Desaster, man sollte aber nicht vergessen, dass dieser ausgelöst wurde von denjenigen, die 2016 die wesentlich einfachere flächendeckende Lösung ablehnten. Die Rolle der FDP ist hier eine sehr unrühmliche. Als BUND haben wir den Kompromiss damals mitgetragen. Absolut kompromisslos auf ihren Maximalforderungen verharrend, zeigte sich damals am Ende nur noch die FDP. Diese scheint sich jetzt dafür noch zu 100% durchzusetzen.


2. Der vorgelegte Verwaltungsentwurf zur „modifizierten“ dann aber flächendeckenden Baumschutzsatzung weicht die Schutzregeln der bisherigen Satzung in wesentlichen Punkten erheblich auf. So wird die Schutzwirkung durch die Erhöhung des Stammumfanges von ehemals 80 cm auf dann 150 cm deutlich abgesenkt. Diverse Neuregelungen erleichtern Ausnahmen, den Verzicht auf Nachpflanzungen etc. Eigentlich verdient dieser Satzungsentwurf kaum noch den Wortsinn „Schutz“, da sie im Kernbereich der Stadt Hameln mit seiner verdichteten, naturfernen Bebauung nicht hinreichend schützen wird. Gerade hier aber ist jeder einzelne größere Baum von einer besonderen Bedeutung. Diese neue Satzung weicht in wesentlichen Punkten erheblich von den in anderen Städten üblichen höheren Schutzstandards ab.


3. Dass aber nicht einmal dieser stark abgeschwächte Entwurf die Unterstützung der SPD findet und die Grünen die Rolle übernehmen, eine faktische Aufhebung des Baumschutzes für alle zu kommunizieren, macht mich schlicht fassungslos. Hier zeichnen sich deutliche Parallelen zur Fußgängerzonenumgestaltung (auch hier ging es uns damals viel um das Thema „Grün in der Stadt“). Damals gaben die Grünen Kernbereiche ihrer Programmatik auf, um einer ausgesprochen ungeschickt agierenden SPD zu folgen. Es scheint so, als ob die Grünen wie auch die SPD jetzt erneut die gleichen Fehler machen.


4. Schon in der Diskussion zur Baumschutzsatzung 2016 habe ich für den BUND deutlich eine andere Priorisierung für das Thema „Grün in der Stadt“ angeregt. Der Schutz durch Verbote des Fällens ist nur eine Seite. Wichtiger war uns schon 2016 ein anderes (positiveres) Klima für mehr Grün in der Stadt und eine Konzentration auf die Bauplanung, z.B. bei der Anlage von Gewerbeflächen, sowie ein Anreizsystem und Beratung für Bürger zum Anpflanzen von Grün. Dazu haben wir das Konzept „1.000 neue Bäume (Grünpflanzen) für Hameln bis 2020“ sowohl im Kommunalwahlkampf, wie auch in die Strategievorschlagsliste eingereicht. Die Reaktion war nach formaler Zustimmung im Rahmen unserer Fragebogenaktion zur Kommunalwahl in der faktischen Umsetzung gleich null. Der Vorschlag der Grünen in dem Antrag der Gruppe hier etwas zu tun, hätte mit konkreten Maßnahmen und einer verbindlichen Mittelhinterlegung gesichert werden müssen. So sind die Absichtserklärungen nichts wert.


5. Zur Methodik der Entscheidungsfindung: Warum eigentlich benennt man Bürger als beratende Mitglieder in einen Umweltschutzausschuss, wenn niemand den Rat tatsächlich einholen möchte? Weder Verwaltung noch Politik sind im Vorfeld auf die Naturschutzverbände zugegangen um ihre Ideen in die Lösungsfindung zumindest abzufragen. So ist denn der beratende Ausschusssitz reine Makulatur. Ein Umweltfeigenblatt, sonst nichts.


Mein Fazit: Das Baumschutzdesaster ist leider symptomatisch für die Situation in unserer Stadt. Positionen des Natur- und Umweltschutz in das politische Handeln der Stadt Hameln einzubringen ist deprimierend schwierig.

Fast alles scheitert in Hameln in der Summe an einer absoluten Blockadehaltung der Hamelner FDP und einer desinteressierten Hamelner SPD für Umweltthemen.


Mit umweltfreundlichen Grüßen


Ralf Hermes

1. Vorsitzender

7. März 2018

Baumschutzsatzung Presseberichte 05./07./08.03.2018

DEWEZET vom 08.03.2018 (Gute neutrale Zusammenstellung der Faktenlage!):

Umweltausschuss will am Donnerstag entscheiden

Darum geht es in der Baumschutz-Diskussion

HAMELN. Seit Jahren wird in Hameln über das Für und Wider einer Baumschutzsatzung und deren Ausgestaltung diskutiert – so, dass Hamelner schon mal den Überblick verlieren konnten. Am Donnerstag geht die politische Debatte in eine neue Runde – wir fassen zusammen, was passiert ist und worüber jetzt entschieden werden soll. Um 16 Uhr tagt der Umweltausschuss im Energietreff der Stadtwerke – es könnte noch einmal hitzige Diskussionen geben.

Zum vollständigen Bezahlartikel im Internet: https://www.dewezet.de/region/hameln_artikel

 

radio aktiv (hörenswert)

07:15 Uhr   07.03.2018
Hameln: Seit Jahren wird an einer neuen Baumschutzsatzung für Hameln gearbeitet und Geld ausgegeben - jetzt steht das ganze Vorhaben auf der Kippe...

anzuhören: http://listen.radio-aktiv.de/beitraghoeren.php?id=27487

 

DEWEZET vom 07.03.2018:

Reaktionen auf das Umschwenken der Grünen im Rat

Jetzt wollen die Grünen die Baumschutzsatzung wieder absetzen

HAMELN. Dem einen oder anderen Grünen in Hameln könnte am Montag beim Zeitunglesen das Brötchen im Halse stecken geblieben sein: Jahrelang hatten sich Ratsfrauen und -herren von Bündnis 90/Die Grünen für eine Baumschutzsatzung in Hameln stark gemacht, jetzt setzt sich ihre Fraktion, inzwischen bestehend aus anderen Mandatsträgern, dafür ein, sie aufzuheben. Wir haben Reaktionen eingefangen.

Zum vollständigen Bezahlartikel im Internet: https://www.dewezet.de/region/hameln_artikel

 

DEWEZET vom 05.03.2018: (Bemerkenswert!)

Umstrittene Satzung steht auf der Kippe / OB Griese: „Rückschritt in umweltpolitische Steinzeit“

Wird der Baumschutz abgesägt?

Nachdem die Stadt sich im letzten Jahr um 121 000 Euro verkalkuliert hatte, kündigt sich nun beim Thema Baumschutzsatzung eine Wende an. Offenbar gibt es eine politische Mehrheit, die die bestehende Satzung aufheben will. Und dazu gehören sogar die Grünen. Der Oberbürgermeister hingegen übt Kritik an den Plänen.

Zum vollständigen Bezahlartikel im Internet:https://www.dewezet.de/region/hameln_artikel 

7. März 2018

Baumschutzsatzung Hameln - die aktuellen Ratsvorlagen

Vorbemerkung: Für den BUND habe ich heute (!) die Unterlagen gesichtet. Es gab keinerlei Vorinformation, Einbindung, Beteiligung von Seiten der Verwaltung oder einer politischen Partei vor deren Meinungsfindung. Auch als "beratendes" Mitglied im Umweltausschuss wurde ich nicht im Vorfeld z.B. bei oder über die Arbeitsgruppe der Verwaltung/Fraktionen informiert/beteiligt. (Ralf Hermes)

Aus dem Ratsinformationssystem hier die aktuellen Unterlagen zur Baumschutzsatzung und der derzeitigen Absicht, alle Regelungen aufzuheben:

Verwaltungsvorlage: 2018-03-Verwaltung 1-195.2017-1

Anlage 1 der Verwaltung - Vorschlag 1: Aktualisierung der flächendeckenden Satzung:

2018-03-Verw-1Kombi-Baumschutzsatzung_Stadt_Hameln_(Aktualisierung_VI

Anlage 2 der Verwaltung - Begründung für die Änderungen der bestehenden Satzung:

2018-03-Verw-2-Aktualisierung_der_Baumschutzsatzung_(Erlaeuterung_AendAnla

Anlage 3 der Verwaltung - Vorschlag 2: sämtliche Regelungen aufzuheben:

2018-03-Verw-3-Kombi-Baumschutzsatzung_Stadt_Hameln_(Aufhebung)

Antrag der FDP - Verzicht auf jegwede Regelung mit Begründung:

2018-03-FDP-278.2017

Antrag der Gruppe SPD/Grüne/Die Linke:

2018-03-Grüne-SPD-66.2018

 

 

6. März 2018

BUND-Aktivitäten aus dem Jahren 1987-2010 nachgespeichert

"Tu Gutes und rede darüber! - dieses kleine internes Motto der BUND Arbeit in Hameln bedeutet, dass wir unsere Arbeit transparent und nachvollziebar machen. In unserem Tätigkeitenarchiv finden sie viele, aber längst nicht alle Aktivitäten unserer Kreisgruppe. Diese Homepage wurde im Jahr 2009 angelegt. Die Aktivitäten der vorherigen Jahre wurden nur 2018 zu einem Teil nacherfasst. Aufgrund der Vielzahl der Dokumente kann eine Vollständigkeit nicht gewärleistet werden. So mag niemand gram sein, wenn die Aktion, an der er sich aktiv beteiligt hat, vielleicht nicht wiederfindet. Es ist einfach der Datenfülle geschuldet.

Danke an dieser Stelle allen, die sich aktiv beteiligt oder mitgeabeitet haben.

Hier gehts zum Archiv und dann Bitte auf der linken Seite jeweils auf die Jahreszahl klicken.

http://hameln-pyrmont.bund.net/archiv/

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Hermes

Aktionen / Impressionen BUND Aktivitäten etwa 2002 - 2009

Noch einige Bilder:

3. März 2018

1988-2018 Pressefotos mit BUND Bezug im Bilderfilm

Die Kurzform:

Pressefotos aus Berichten der Medien
(DEWEZET, HAZ/Deisteranzeiger, Hamelner Markt, Journal am Sonntag u.a.)
der Jahre 1988 bis 2018
mit Bezug zur BUND Kreisgruppe Hameln-Pyrmont

2. März 2018

Lokale "Umweltbewegungsgeschichte": Rückblick 30 Jahre Umweltarbeit Hameln-Pyrmont

Die längere Version:

1988 bis 2018. BUND Umweltengagement in Pressemeldungen und Plakaten. Blitzlichter von Aktionen und Veranstaltungen an die wir unmittelbar beteiligt waren oder die von uns direkt organisiert/veranlasst wurden. Ein Stück "Umweltbewegungsgeschichte" unserer Region zum Ausscheiden aus der Vorstandsarbeit mit Ablauf der Jahreshauptversammmlung 2018. (herral)

2. März 2018

DEWEZET Bericht zur Jahreshauptversammlung 2018

DEWEZET vom 01.03.2018 (Wir von hier). Kleine Korrektur7Feinheit: Ich habe mein Amt nicht überraschend niedergelegt, sondern ich trete im Rahmen der turnusmäßigen Wahlen zum Vorstand nicht wieder an. Das hatte ich übrigen schon vor der letzten Vorstandswahl angekündigt, da sich allerdings kein/e Nachfolger/in fand, habe ich dann noch einmal den Vorsitz übernommen. (Ralf Hermes)

BUND-Infos aus 2016

Viele ältere BUND-Infos aus den letzten 30 Jahren finden Sie in unserem Archiv:

 

 

 

 



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